Mathematik-Wettbewerb

Das Känguru ist an der Kanti zurück

Nach vierjähriger Pause wird auch an der Kanti Frauenfeld wieder geknobelt. Dank der Initiative zweier Lehrpersonender haben rund 70 Schülerinnen und Schüler am internationalen Mathematik-Anlass teilgenommen – und sich einer Herausforderung gestellt, die weltweit in über 80 Ländern Anklang findet.

Der Känguru-Wettbewerb ist eine Institution: Seit über dreissig Jahren knobeln Kinder und Jugendliche in vielen Ländern an spannenden und herausfordernden Mathematik-Rätseln – einzeln oder im Team, von der 3. Klasse bis zur Matura. Der Anlass findet jeweils am dritten Donnerstag im März statt. Nach einem Unterbruch von vier Jahren ist der Wettbewerb nun auch an der Kanti Frauenfeld zurück – dank der Initiative von Annina van der Meijden und Len Bo Frei, beide Lehrpersonen der Fachschaft Mathematik.

Wer gewinnt eine Goldmünze? Wo sind die besten Mathe-Teams der Schule? Am Donnerstagmittag standen fast 70 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen der Kanti im Wettbewerb – nicht nur untereinander, sondern auch mit Kindern und Jugendlichen aus vielen Ländern. Der Wettbewerb wird in über 80 Ländern durchgeführt. Die Idee stammt ursprünglich aus Australien; dort wurde der Wettbewerb entwickelt. So wurde das Känguru als typisches Symbol Australiens auch zum Namensgeber.

Besonders schön: Unsere Klasse 1ma hat sich geschlossen und freiwillig fürs Knobeln angemeldet. Insgesamt nahmen heute fast 70 Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb teil, verteilt auf zwei Schulzimmer. Die Aufgaben wurden im Multiple-Choice-Verfahren gelöst und werden nun maschinell ausgewertet. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle berichten.

Und wer Lust hat, einen Probe-Känguru-Wettbewerb zu lösen: Hier findet man beispielhafte Aufgaben. Viel Spass!

Text und Bilder: MOT