
Am Sonntagmittag, 25. Januar, versammelten wir uns voller Vorfreude am Bahnhof Frauenfeld – bepackt mit Koffern, Taschen, Skiern, Snowboards und Helmen. Unter der Leitung von Sportlehrerin Isabel von der Assen starteten wir die fast dreistündige Zugreise nach Klosters.
Spaghetti – frisch gekocht von Familie Lingg
Nach unserer Ankunft wurden wir vom Lager-Team – Tobias Lingg und seiner Familie, Nicola Quadri und Isabel von der Assen – herzlich begrüsst. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, stärkten wir uns mit Spaghetti, frisch gekocht von Familie Lingg. Die ganze Woche über wurden wir rundum verwöhnt: ein vielfältiges Frühstücksbuffet, feines Abendessen und süsse Desserts sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb.

Jeden Morgen weckte uns um Viertel vor sieben laute Musik – schliesslich wollten wir eine der ersten Gondeln auf den Berg erwischen, um die Pisten so gut wie möglich auszukosten. Am Vormittag fuhren wir in kleinen Gruppen mit jeweils einer Lehrperson über die frisch verschneiten Pisten und verbesserten mithilfe von gezielten Übungen unsere Technik. Mittags stärkten wir uns entweder mit selbst mitgebrachten Sandwiches oder im Restaurant, wo unter anderem Pommes und Chicken Nuggets auf uns warteten. Am Nachmittag konnten wir zwischen freiem Fahren in eigenen Gruppen und weiterem Unterricht wählen.
Hänge ab 30 Grad können gefährlich sein
Um halb vier trafen wir uns jeweils zur gemeinsamen Talabfahrt nach Klosters. Danach blieb Zeit, um durch den Ort zu schlendern oder im Lagerhaus zu entspannen. An einem Abend erklärte uns Herr Lingg in einem interessanten Vortrag die Grundlagen der Lawinenkunde. Dabei lernten wir zum Beispiel, dass Hänge ab 30 Grad besonders gefährlich sein können und dass im Tiefschnee ein Lawinengerät zum Senden und Empfangen von Signalen zur Standardausrüstung gehört. Anschliessend zeigte uns Herr Quadri, wie Ski und Snowboards richtig gewachst werden. An den übrigen Abenden veranstalteten wir gemeinsame Spielturniere oder genossen die Freizeit – oft mit stundenlangen Tischtennis-Rundläufen, Tischfussballmatches und lauter Musik.
So verging die Lagerwoche wie im Flug und plötzlich war Freitag. Müde und erschöpft, aber voller schöner Erinnerungen, traten wir die Heimreise an. Das Schneesportlager war für uns alle ein echtes Highlight und bot auch die perfekte Gelegenheit, neue Gesichter der Kanti aus allen Jahrgängen kennenzulernen. Toll, dass es dieses Lager gibt – ich kann eine Teilnahme auf jeden Fall empfehlen!
Text und Bilder: Malina Heymann (4mb)
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