Nationaler Trauertag: Ein Moment der Stille für die Verstorbenen

Am 1. Januar sind in Crans-Montana 40 Menschen gestorben, darunter viele Teenager. Heute Freitag läuten um 14 Uhr in der ganzen Schweiz die Glocken. Wir sind eingeladen, all jener zu gedenken, die ihr Leben verloren haben.

Die Ereignisse in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 bewegen uns sehr. In den ersten Stunden des neuen Jahres sterben 40 Menschen, 27 von ihnen sind im Teenageralter. Den Brand im Club überleben 116 Menschen, viele liegen schwerstverletzt im Spital. Vor ihnen liegt ein monate-, wenn nicht jahrelanger mühevoller Weg zurück ins Leben.

Ihr Schmerz ist unvorstellbar, genauso wie der Schmerz der Angehörigen und Hinterbliebenen.

Wir alle stellen uns die Frage: Warum? Warum nur?

Besonders betroffen sind Lutry und Pully, zwei Gemeinden am Genfersee. Hier haben verstorbene Teenager gewohnt, hier haben sie Fussball gespielt, hier sind sie zur Schule gegangen. Am Gymnasium Chamblandes und an der Privatschule Champittet bleiben seit Montag Stühle leer. Stühle von Schülerinnen und Schüler, die gestorben oder schwer verletzt worden sind.

Wir sind tief betroffen.

Der heutige Freitag ist ein nationaler Trauertag. Wir alle sind eingeladen, während einer stillen Minute all jener zu gedenken, die am 1. Januar ihr Leben verloren haben. Um 14 Uhr beginnen in der ganzen Schweiz die Glocken zu läuten.

DUL